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Wir stärken Führungskräfte und ihre Teams,

damit sie ihre Ziele mit noch mehr Schwung erreichen.

Autor: Susanne Westphal - Institut für Arbeitslust URL: https://arbeitslust.de

Glücksrad: Mein Selbstcoaching-Tool, damit es im Leben möglichst immer „rund“ läuft

Damit wir uns zufrieden und glücklich fühlen, braucht es eine Balance aller wichtigen Lebensbereiche. Das Glücksrad ist ein Tool, mit dem sich das planen lässt.

Wenn wir Gäste mit einem 5-Gänge-Menü bekochen wollen, genügt es, wenn nur das Fleisch gräßlich versalzen schmeckt: Der ganze Abend behält einen unangenehmen Beigeschmack, im wahrsten Sinne des Wortes.

Bei der Gestaltung jeder einzelnen unserer Lebenswochen sieht es ganz ähnlich aus: Wenn nur ein Bereich so richtig misslingt, können wir uns über den Rest gar nicht mehr freuen. Was nützt es uns, wenn wir alle Arbeiten termingerecht und in brillanter Qualität abgegeben haben, wenn wir dabei krank werden und uns eine fiese Erkältung oder Migräne umhaut? Besonders ehrgeizige und zu Perfektionismus neigende Menschen tendieren dazu, sich so sehr auf das Gelingen eines Vorhabens zu konzentrieren, dass sie andere wichtige Lebensbereiche völlig vergessen. Damit mir selbst das nicht passiert, arbeite ich gern mit meinem Glücksrad als Selbstcoaching-Tool:

In einen Kreis zeichne ich Spalten mit allen Bereichen, die für mein ganz persönliches Wohlbefinden wichtig sind. Das können schon mal 9-12 Spalten werden: Gesundheit und Geld sind immer wichtig. Diese Bereiche fallen uns immer dann auf, wenn sie uns fehlen. „Gestalten können“, „Neues Lernen“ oder „Sport“ könnten andere Spalten heißen. Auch wollen wir Zeit für Familie und Freunde haben und wissen, dass hier alles gut läuft.

Im zweiten Schritt male ich die einzelnen Spalten so weit aus, wie ich derzeit mit ihrer Erfüllung zufrieden bin: Im Moment nehme ich mir — auch wetterbedingt — weniger Zeit für Sport, als mir gut täte. Hier würde ich wohl nur 40 % der Spalte ausmalen. Andere Bereichen erfülle ich gerade mehr. Für mich ist jedes Mal sehr erhellend, einmal bildlich vor mir zu sehen, wie zufrieden ich mit den meisten Lebensbereichen bin. Und ich sehe auch sehr deutlich, wo ich mich steigern möchte.

Die zwei oder drei Spalten, die mir zu wenig bemalt erscheinen, knöpfe ich mir als Fokusthemen für die nächsten Wochen vor. Was könnte ich konkret tun, damit ich hier zufriedener wäre? Wenn ich mehr Zeit für mich haben möchte, muss ich vielleicht mehr Alltagskram an andere delegieren. Wenn ich mehr Sport treiben will, brauche ich eine Art Trainingsplan. Und ich übertrage für all diese Aktivitäten Terminblocker in meinen Kalender.

Ich habe für mich festgestellt: Es macht mich nicht glücklicher, wenn ich in einem oder zwei Bereichen bei 100 % Erfüllung liege und dafür anderes vernachlässige. Wenn ich aber möglichst in allem, was mir wichtig ist, 70 % oder 80 % erreiche, läuft mein Leben rund. Ich bin zufrieden und es geht mir wunderbar!

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